Bau der Kulturweberei
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- Veröffentlicht: 18.03.2022
Der Bau der Kulturweberei in Finsterwalde befindet sich auf der Zielgeraden. Hier sehen Sie einen kleinen Ausschnitt der umfangreichen Bauarbeiten:
Der Bau der Kulturweberei in Finsterwalde befindet sich auf der Zielgeraden. Hier sehen Sie einen kleinen Ausschnitt der umfangreichen Bauarbeiten:
Von der ersten Idee zum Bau einer Stadthalle für die Sängerstadt Finsterwalde in den Jahren 2007 und 2009 im Rahmen der Bearbeitung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (INSEK), vom ersten Workshop zur Bürgerbeteiligung unter dem Motto „Braucht Finsterwalde eine Stadthalle?“ im Jahr 2011, der Durchführung des Architektenwettbewerbes und dem Abschluss des Architektenvertrages an das Büro Jürgen Habermann, Architektur- und Ingenieurgesellschaft mbH im Jahr 2013, die über Jahre andauernde Blockierung des Planungsprozesses durch die Klageerhebung von Projektgegnern über den ersten Bürgerentscheid, der im November 2016 mit einer Zweidrittelmehrheit für den Bau der Stadthalle endete, war es ein langer Weg. Anschließend folgte eine lange, umfangreiche Planungsphase mit Aufs und Abs, an deren Ende der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zum Bau der Stadthalle am 27. Februar 2019 stand.
Nachdem Ende 2019 die Abbrucharbeiten auf dem Gelände der künftigen Stadthalle Ende starten konnten, wurden am 4. September 2020 mit der Grundsteinlegung und am 16. Juni 2021 mit dem Richtfest erste Teilerfolge gefeiert. Die moderne Kongress- und Veranstaltungshalle, die den Namen "Kulturweberei" trägt, ist für Finsterwalde im zunehmenden Wettbewerb der Regionen von immenser Bedeutung. Mit ihr wird nicht nur das Kultur- und Bildungsleben der Sängerstadt, sondern auch das der gesamten Region präsentiert, ausgebaut und weiter entwickelt. Mit der Kulturweberei eröffnet sich der Stadt die einmalige Chance, die städtebauliche und auch gesellschaftliche Mitte zu stärken und einen integrativen Ort zu schaffen, von dem auch die umliegenden Städte und Gemeinden profitieren werden. Die Kulturweberei als Identität stiftender Ort der Gemeinschaft und der Kultur, bietet eine breite Palette an Veranstaltungen und Nutzungen für alle Altergsruppen an. Dies soll mit einem flexiblen Veranstaltungsangebot - von Konzerten verschiedener Genres, Musicals, Theater für Kinder und Erwachsenen und Comedy/ Kabarett über Disco-Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche, Bar-Tanz und Seniorennachmittagen bis hin zu Tagungen und Firmenfeiern ortsansässiger sowie regionaler Unternehmen - erreicht werden.
Die EU fördert das Vorhaben mit 8.600.000 €.

Als einzigartiges Industriedenkmal der überregional bedeutenden Textilindustrie in Finsterwalde wird die ehemalige Schaefersche Tuchfabrik zur Stadthalle für Kulturveranstaltungen, Tagungen und Events umgebaut. Gefördert wird das gesamte Projekt unter anderem durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Damit galt der Leitfaden „Kunst am Bau“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung: „Die öffentliche Hand steht mit ihren Bauwerken in besonderer Weise im
Blickfeld der Öffentlichkeit. Ihr kommt eine baukulturelle Verantwortung und Vorbildfunktion zu. Ihre Bauwerke sollen das baukulturelle Niveau und Verständnis in unserem Land widerspiegeln und nationale Visitenkarte sein. Kunst am Bau ist ein Element von Baukultur, das deren Qualität und Ausdruckskraft mitprägt.“
Seit der Grundsteinlegung am 04. September 2020 ist auf dem Gelände der zukünftigen Kulturweberei eine Menge passiert. Der Dachstuhl ist mittlerweile gerichtet, was nach guter Tradition auch mit einem entsprechenden Richtfest am heutigen Freitag gefeiert wurde. Nachdem die Finsterwalder Sänger das Richtfest mit einer eigens gedichteten Strophe eröffnet haben und Zimmermann Stefan Herrmann den Richtspruch verlesen hatte, schlug Bürgermeister Jörg Gampe den letzten Nagel in das Dachgebälk der Sheddachhalle.
Am Samstag, dem 19. Juni findet in der künftigen Kulturweberei der erste „Tag der offenen Baustelle“ statt. Es werden insgesamt sechs Führungen mit dem Architekten Jürgen Habermann in folgenden Zeitfenstern angeboten:
10:00 bis 10:30 Uhr
10:45 bis 11:15 Uhr
11:30 bis 12:00 Uhr
13:00 bis 13:30 Uhr
Eigentlich hatte die Stadt Finsterwalde für Dezember einen Tag der offenen Baustelle mit Führungen auf dem Gelände der zukünftigen Stadthalle geplant. Da aufgrund der Corona-Krise Veranstaltungen immer noch bis auf weiteres untersagt sind, können leider die von uns angedachten Baustellenführungen für die Öffentlichkeit nicht stattfinden, sodass wir Sie gerne zu einer digitalen Stadthallen-Führung mit dem Architekten Jürgen Habermann einladen möchten.
Liebe Finsterwalderinnen und Finsterwalder,
während der letzten Stadtverordnetenversammlung am 25. November stellten der Architekt Jürgen Habermann sowie Herr Stenzel von der Ingenieurgesellschaft AHS wieder und detailliert den Baufortschritt und die weitere Kostenentwicklung für unsere zukünftige Stadthalle im Vergleich zur Stadtverordnetenversammlung vom 23. September vor. Das sich jedoch seit der Grundsteinlegung vom 04. September schon viel auf der Baustelle getan hat, ist bestimmt auch schon einigen Bürgerinnen und Bürgern bei einem kleinen Herbstsparziergang aufgefallen. Ich freue mich, dass die Arbeiten, bis auf den immer noch vier Wochen anfänglichen Verzug, planmäßig vorangehen und wir bisher wenig von Lieferengpässen oder Auswirkungen der Corona-Krise betroffen sind.
Mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 28. Oktober soll im Rahmen der Entwicklung eines Corporate Designs ein moderner, funktioneller und erweiterbarer Name für die zukünftige Veranstaltungshalle der Stadt Finsterwalde gefunden werden.
Bürgerinnen und Bürger der Sängerstadt Finsterwalde können dabei ihre Ideen und Meinungen einbringen. Diese werden dann durch eine Fachfirma untersucht. Auf unterschiedlichen Medienkanälen diskutierten die Bürgerinnen und Bürger bereits in der Vergangenheit und aktuell wieder zu diesem Thema. Unter Berücksichtigung der Bürgerideen und der fachlichen Prüfung sowie Auswertung der Fachfirma soll das Ergebnis der Stadtverordnetenversammlung vorgestellt werden.
Die Stimmung war durchaus emotional als Bürgermeister Jörg Gampe die vielen Anwesenden zur feierlichen Grundsteinlegung auf der Baustelle begrüßte, auf der die Finsterwalder Stadthalle in den kommenden Wochen und Monaten weiter entstehen wird. Die bewegte Geschichte, die bereits deutlich vor dem Baustart begann, fand auch in den eigens getexteten Zeilen der vier Finsterwalder Sänger Beachtung. Musikschulleiter Chris Poller und sein Kollege Max Ender spielten ihr erstes Stück zur musikalischen Umrahmung, „Time after Time“, ebenfalls mit einem deutlichen Augenzwinkern.
Liebe Finsterwalderinnen und Finsterwalder,
mit einer „virtuellen Reise“ präsentierte Architekt Jürgen Habermann in der Februarsitzung er Stadtverordnetenversammlung noch einmal sehr detailreich die Planung des Gebäudekomplexes der Stadthalle. Diese wurde im sog. BIM-Verfahren (Building-Information-Modering) erstellt, d.h., dass man dreidimensional jedes einzelne Bauteil plant und dadurch eine hohe Sicherheit in Bezug auf die Verknüpfung zwischen den einzelnen Fachbereichen sowie eine hohe Genauigkeit bei der Ermittlung von Mengen und Massen erreicht. Diese bilden wiederum die Grundlage für die korrekte Abrechnung, auch in Bezug auf die Fördermittel. Natürlich hat er den Anwesenden auch die Baukosten vorgestellt und die Kostentabelle erläutert, in der jede einzelne Position sichtbar ist.
Liebe Finsterwalderinnen und Finsterwalder,
wer das Grundstück, auf dem künftig unsere Stadthalle stehen wird, noch aus dem letzten Sommer kennt, wird es kaum wiedererkennen. Nachdem das Baufeld zunächst umfangreich beräumt werden musste, ist Mitte Juni mit den Aushubarbeiten für die Fundamente und die Bodenplatte der Stadthalle begonnen worden. Auch die Baustelleneinrichtung ist nach der Installation des Baustroms und des Sanitärcontainers sowie der Einrichtung der Baustraße abgeschlossen. Nach erfolgter Arbeit der Stadtwerke Finsterwalde liegen alle benötigten Medien an.
Nachdem die Erschließungsstraße zur Stadthalle fertiggestellt worden ist, laufen die Abbrucharbeiten alter Gebäudeteile und die Vorbereitung des Baufeldes noch immer. So wurden auf der Südseite restliche Fundamente entfernt - dort wird zu einem späteren Zeitpunkt die Begrenzungswand zum Firmengelände von Kjellberg Finsterwalde entstehen.
Am 30. Januar übergab Rainer Genilke, seit November 2019 Staatssekretär des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung im Land Brandenburg, offiziell den Fördermittelbescheid über 6,8 Millionen Euro für die künftige Finsterwalder Stadthalle an Bürgermeister Jörg Gampe. Mit dabei war auch der Vorsitzende der Finsterwalder Stadtverordnetenversammlung Andreas Holfeld, der lobende Worte für das Engagement der Mitarbeiter in der Stadtverwaltung fand: „Mit großem Einsatz ist es dem Bürgermeister und seinen Kollegen gelungen, für den Bau der Stadthalle knapp 70% der Kosten als Fördermittel einzuwerben. Jetzt gilt es, das Projekt positiv umzusetzen, denn viele Einwohner der Stadt und darüber hinaus freuen sich auf den fertigen Kulturbau, mit dem wir auch unserer Funktion als Mittelzentrum einmal mehr gerecht werden könnnen.“
Die notwendigen Abbrucharbeiten zur sogenannten "Baufeldberäumung" auf dem Gelände der zukünftigen Stadthalle für Finsterwalde laufen seit dem 4. November. Bisher liegen die Arbeiten im Zeit- und Kostenrahmen. Die in diesem Zusammenhang notwendigen ökologischen Maßnahmen, u.a. das Errichten von Nistkästen für Fledermäuse und Kohlmeisen, werden in intensiver Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde umgesetzt.
Seit dem 5. August laufen die Bauarbeiten an der Erschließungsstraße zur Stadthalle. Diese geht von der Finspångsgatan ab und bietet nach ihrer Fertigstellung den Baufahrzeugen, die für die demnächst beginnenden Abbrucharbeiten nötig sind, die nötige Einfahrt. Der Hauptausschuss stimmte dem Vergabevorschlag für die Abbrucharbeiten am 10. Oktober 2019 zu (Beschlussvorlage).
Im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundesministeriums des Innern für Bau und Heimat werden zwei Projekte im Elbe-Elster-Kreis massiv unterstützt. Für die Sanierung und den Ersatzneubau des Sportlerheims in Uebigau-Wahrenbrück stellt der Bund 81.000,- Euro zur Verfügung. Für die Bühnentechnik der künftigen Stadthalle in der Schäferschen Tuchfabrik in Finsterwalde unterstützt der Bund sogar mit einer Summe von 1.000.000,- Euro.
Bereits 2011 und 2014 fanden Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung statt, die die Idee einer Stadthalle für Finsterwalde erläuterten und zur Diskussion stellten. Nachdem die Umsetzung am 27. Februar 2019 mit großer Mehrheit von den Stadtverordneten beschlossen worden war, präsentierten Bürgermeister Jörg Gampe und Architekt Jürgen Habermann am 28. März noch einmal das vollständige Projekt und standen für Fragen der Besucherinnern und Besucher zur Verfügung.
Nachdem Bürgermeister Jörg Gampe im Juni vergangenen Jahres angesichts stark gestiegener Baukosten einen Planungsstop für die Stadthalle verhangen und die Stadtverordneten sich anschließend auf die Erarbeitung der Ausführungsplanung verständigt hatten, fand das „Auf und Ab“ in der Sitzung vom 27. Februar ein Ende. Mit 23 Ja-Stimmen bei 28 stimmberechtigten Mitgliedern votierte die Stadtverordnetenversammlung für die Umsetzung des Projektes. Der Beschluss löste Beifall auf den voll besetzten Zuschauerplätzen aus.

21. April 2016
Zweck des Vereins ist die Förderung der Stadthalle Finsterwalde und die Belebung und Entwicklung der Kunst und Kultur in der Sängerstadt, insbesondere durch Veranstaltungen in dem Gebäude der Stadthalle.
Nassib Ahmadieh (Vorsitzender)
Gabriele Krink (stellv. Vorsitzende)
Antje Scholz (Schatzmeisterin)
Dr. Christina Thor (Schriftführerin)
Uwe Boche
Harald Breitzke
Klaus Mayer
Patrick Schülzke
Bürgermeister Jörg Gampe
Stadtverordnete Marlies Homagk
Verein der Freunde und Förderer des SängerstadtKultur-, Kunst- und Kongresszentrums e.V.
Nassib Ahmadieh (Vorsitzender)
PF 1118
03231 Finsterwalde
Mobil: 01520 171 96 52
Mail: info@kulturfreunde-finsterwalde.de
